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Rundwanderweg 4 "Zen Stadeln - Eich - Riedboden - Driest - Esch"

 

Wanderzeit: 2h 20min, 

Höhenmeter im Anstieg bzw. Abstieg: 475 m

Besonderheiten: Reben, typische Walliser Weiler mit alten Holzhäusern, Trocken-flora, Fauna (seltene u. artenreiche Vogelwelt, Reptilien), Asbest-Vorkommen, Felssturzgelände, Aussicht auf Mischabel-Gruppe

Charakter:

mittelschwere abwechslungsreiche Wanderung, z.T. in wilder Felssturzszenerie, einzelne Stellen etwas ausgesetzter

 

Routenbeschreibung:

Vom Informationskasten des Verkehrsvereins (neben Dorfladen) nördlich über Strasse vorbei am Weiler Zen Stadeln in Richtung Visp bis zur ersten scharfen Rechtskehre (Wegabzweigung). Weiter über den Wanderweg in Richtung Visp, welcher nördlich der Strassenkehre abzweigt (*ca. 200 m nach Verlassen der Strasse links vom Weg Asbest-Fundstelle). Mit gleichmässigem Gefälle und Blick auf das Gersthorn (andere Rhonetalseite) steigt man im Halbschatten eines Mischwaldes in Richtung NNO ab, bis der Weg auf die Fahrstrasse nach Visp stösst (Strassenquerung, Helbrigacker). Nach ca. 100 m auf der Strasse biegt man nach rechts (SO) in den breiten Flurweg in Richtung Eich ab. Beim Abstieg lohnende Aussicht auf Mischabelgruppe und in das in der Tiefe liegende Vispertal. Nach Erreichen des entlegenen, heute nicht mehr bewohnten Weilers Eich führt der Weg allmählich weniger steil abfallend über offeneres Gelände zu den oberen Rebbergen des Riedbodens. 

Auf einer Höhe von ca. 900 m (dem tiefsten Punkt der Wanderung) verlässt man den breiten Flurweg (Abzweig Riedboden) und biegt nach rechts (S) in einen kleinen Fussweg in Richtung Esch ab. Dieser Weg quert nun leicht ansteigend (zunächst durch dichtes Unterholz) den Hang bzw. das Felssturzgelände unterhalb des steilen Felsabbruchs im O von Zeneggen (wilde Szenerie!) und erklimmt schliesslich in einigen steilen Kehren die Verlängerung der Felswand an einer etwas weniger abweisenden Stelle (Driest). Nach Ueberwindung dieser Steilstufe ändert sich der Landschaftstyp schlagartig. Man erreicht über offenes Wiesengelände nach wenigen Minuten ohne grosse Höhenänderung den Weiler Esch (unterster Weiler auf der Rampe, welche sich vom Vispertal nach Zeneggen hochzieht, >>Variante a). 

Route in Google Earth

Obstbaumblüte im Esch

Sisetsch

Walliser Wohnhaus im Weiler Esch

Vom Esch aus schlängelt sich der Wanderweg auf dieser Rampe (*Trockenflora), einige Male das Strässchen "Esch - Zeneggen" querend, vorbei an den Weilern (*Walliser Holzhäuser und Stadel) Rieden, Trolera, Sisetsch, Widum, Egga und Schallmatte nach Zeneggen (Dorfplatz) zum Ausgangspunkt der Wanderung hoch.

 

Varianten

(a) Vom Esch über den breiten Flurweg absteigend durch den Eschwald und die Rebberge oberhalb von Neubrück und Ackersand nach Stalden. Von hier entweder

  • mit dem Postbus oder MGB-Bahn nach Visp u. nach Umsteigen mit dem Postbus zurück nach Zeneggen

  • oder  mit dem Postbus nach Törbel-Furren und von dort wie bei Route 7 zu Fuss über Burgen, Märofelli und Gstein zurück nach Zeneggen.

 

 

Etappenziel

Höhe / m

Distanz / km

Wanderzeit

 

 

 

 

Zeneggen (IT)

1370

0.0

 

Zen Stadeln

1335

0.5

7 min

Wegabzweigung

1320

0.7

10 min

Strassenquerung

1220

1.1

20 min

Eich

1025

2.2

40 min

Riedboden (Abzweig)

895

3.6

60 min

Driest

960

4.4

1 h 15 min

Esch

1034

5.1

1 h 30 min

Trolera

1180

5.6

1 h 45 min

Sisetsch

1240

5.8

1 h 55 min

Widum

1300

6.1

2 h 5 min

Zeneggen (IT)

1370

6.5

2 h 20 min

 


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