Rundwanderweg 7 "Diebjen - Breitmatte - Stand - Moosalp - Törbel"
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Wanderzeit: ca. 5 h Besonderheiten: Voralpen, Hochalpen, Hochmoorseen, Amphibien, Bergflora, Aussicht auf die Bergwelt der Vispertäler und der Berner Alpen, typische Walliser Weiler mit alten Holzhäusern, Bewässerungssysteme
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Höhenmeter im An- bzw. Abstieg ca. 800 m
Charakter: sehr abwechlungsreiche Tagestour auf mittelschwierigen Wanderwegen durch Wald und über offenes Wiesengelände, nur einzelne Stellen etwas ausgesetzter
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Routenbeschreibung: Der erste Teil der Route entspricht dem Abstiegsteil der Routen 3 und 6. Vom Informationskasten des Verkehrsvereins (neben Dorfladen) steigt man zunächst wie bei Route 3 unterhalb (südlich) der Bielkapelle in Richtung der "grossen Steine" (im Sattel zwischen Kastel und Biel). Noch vor Erreichen des Sattels biegt man nach links in den Wanderweg in Richtung "Diebjen - Moosalp" ein, der schnell an Höhe gewinnend den Hang südlich des Kastells über den Guferacker quert und nach Passieren einer kurzen Waldpassage die Voralpe Diebjen erreicht. Ueber das Wiesengelände (*Magerwiesenflora) dieser einsam gelegenen Voralpe aufwärts bis zur Einmündung in den von rechts kommenden, breiten Flurweg. Von den nahen Alphütten führt der Weg nun mässig steil aufwärts in Richtung W durch einen lichten Lärchenwald und später durch die Wiesen des oberen Teils der Diebjen-Alpe. Kurz nach Verlassen der Alpe kreuzt man (bereits wieder im Wald) den horizontal-verlaufenden Höhenweg "Hellela - Törbel" und steigt auf der anderen Seite über einen kleinen Pfad auf der rechten Seite eines kleinen Bächleins, zum Teil durch dichtes Unterholz, zur wenig höher gelegenen Eischmatte (*Waldlichtung mit parkähnlicher Vegetation) aufwärts. Man überquert diese horizontal in Längsrichtung (W) und trifft auf der gegenüberliegenden Seite am Waldrand auf den Hauptweg. Man folgt dem Wegweiser in Richtung "Breitmatten - Stand - Moosalp". Biegt man ca. 50 m nach dem Wegweiser nach links (S) in einen mässig steil ansteigenden Weg, so kann man einen unsinnigen Umweg über die Hauptroute vermeiden. Nach weiteren 50 m trifft man bereits wieder auf den Hauptweg, dem man nun nach links (OSO) folgt. Nach einem kurzen Anstieg verläuft der Weg fast horizontal über eine bewaldete Terrasse, die linkseitig (NO) durch felsige Steilabbrüche (*interressante Ausblicke von Felskanzeln auf das tiefer liegenden Gelände: Diebjen, Eggwald) begrenzt wird. Der Weg wendet sich nun, nur wenig ansteigend, zunehmend in Richtung S. An einer Weggabelung biegt man in den nach rechts (W) ansteigenden Weg ein (den Wegweisern in Richtung "Breitmatten - Stand - Moosalp" folgend), welcher sich nun durch den Wald aufwärts schlängelt, wobei sich steilere und flachere Passagen abwechseln. Nach einem steilen Aufschwung führt der Weg weniger steil weiter auf der gedeckten Augstbord-Wasserleitung in Richtung SO, kreuzt dabei einen von rechts, von der Bürchner Alp kommenden Wanderweg. Schliesslich erreicht man nach einem kurzen horizontalen Teilstück durch ein linkseitig von einem Erdwall begrenztes Tälchen die malerisch gelegene Hochalpe Breitmatte (*herrliche Aussicht auf Mischabelgruppe und das hintere Saastal, *alpine Flora). Gleich nach Betreten der Alpe verlässt man den auf der Augstbordwasserleitung führenden Hauptweg und steigt nach rechts (WSW) über einen kleinen Pfad (Wegweiser in Richtung "Breitmattsee - Stand") zum Breitmattsee (*Hochmoorsee, *Amphibien, insbesondere Bergmolche) aufwärts. Nach Passieren des rechten Seeufers und einem kurzen Anstieg in einen Sattel wendet man sich bei einer Weggabelung nach links (SW) dem Wegweiser in Richtung "Boniger See - Stand" folgend. Man quert nun leicht ansteigend den W-Hang des bewaldeten "Goldbiels" (höchster Punkt der flachen Bergkuppen im Moosalp-Gebiet) und erreicht schliesslich nach Begehung einer Hochebene (*herrlicher Blick nach S auf den in Kaskaden von der Mischabel-Gruppe herunterstürzenden Ried-Gletscher) den teilweise verlandeten Boniger See (*Hochmoorsee, *Amphibien, *Libellen). Vom rechten Seeufer aus in Richtung S gelangt man mühelos den Wegspuren folgend auf den baumfreien Gipfel des nahe gelegenen Stand (*ausserordentlich lohnender Aussichtspunkt mit grandioser Rundumsicht auf Walliser und Berner Alpen, Blick auf 12 Viertausender). |
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| Vom höchsten Punkt steigt man nach rechts (W) über einen Pfad zunächst durch lockeren Mischwald ab, bis man offenes Gelände erreicht. Nach Traversierung einer feuchten, sumpfigen Zone gelangt man auf bequemen Pfaden (mit allgemeiner Richtung WSW, es existieren mehrere Varianten) über das leicht hügelige Gelände ohne nennenswerte Höhenänderung zu den Stallungen der Moosalp (Parkplatz, Gelegenheit zur Einkehr in den beiden Restaurants, Postautohaltestelle). Man überquert die Strasse "Törbel - Bürchen" und biegt gegenüber den Stallungen (ca. 100 m östlich des Restaurant "Moosalp") in den Fussweg nach Törbel ein. Dieser führt durch lichte Lärchenbestände (im oberen Bereich) und über artenreiche Magerwiesen ohne nennenswerte Umwege den Hang unterhalb (südlich) der Moosalp abwärts, dabei mehrfach die Fahrstrasse querend (*herrliche Aussicht auf Mattertal und Mischabel-Gruppe). Schliesslich verläuft die Route ein kurzes Teilstück (ca. 100 m) bis zur Kapelle St. Anton auf dem Eischbiel über die wenig befahrene Strasse. Unmittelbar rechts vor der Kapelle trifft man auf die Fortführung des Fussweges, über welchen man gleichmässig abwärts steigend vorbei an alten Walliser Häusern (Ze Springu) und Stadel nach 3 maliger Querung der Fahrstrasse den Ortsteil Törbel-Furren (*alte Walliser Holzhäuser) erreicht. Vom Zentrum des Weilers führt ein Wanderweg horizontal zunächst über flaches Wiesengelände (Richtung ONO), später nach einer leichten Linkswende (Richtung NNO) über felsiges, steiles Gelände querend bis zu einer Weggabelung vor (unterhalb) einem Holzstadel. Man biegt in den rechten (leicht abwärtsführenden) Weg ein. Nach einem Abstieg über terrassiertes Gelände teilweise im Halbschatten einzelner Baumgruppen, Passieren eines kleinen Wäldchens (beim Eintritt Steilgelände mit Absturzgefahr) und Ueberquerung eines Bächleins erreicht man schliesslich den Weiler Burgen (*Kapelle, *Walliser Holzhäuser). Weiter wie bei Route 5. | ||
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Varianten: (a) Durch Benutzung des Postautos kann die Wanderung erheblich durch folgende Kurse vereinfacht werden: "Zeneggen - Blatt (Bürchen) - Moosalp" oder "Moosalp - Törbel-Furren". |
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Etappenziel |
Höhe / m |
Distanz / km |
Wanderzeit |
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Zeneggen (IT) |
1370 |
0.0 |
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Grosse Steine |
1425 |
0.3 |
10 min |
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Guferacker |
1500 |
0.8 |
25 min |
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Diebjen |
1650 |
1.3 |
45 min |
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Eischmatte |
1755 |
2.0 |
1h 5min |
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Breitmatte |
1990 |
3.7 |
1h 50min |
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Breitmattsee |
2047 |
4.2 |
2h 5min |
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Boniger See |
2090 |
4.9 |
2h 20min |
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Stand |
2122 |
5.1 |
2h 30min |
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Moosalp (Restaurant) |
2050 |
6.5 |
2h 50min |
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Kapelle St. Anton |
1820 |
7.7 |
3h 25min |
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Törbel-Furren |
1565 |
9.0 |
3h 55min |
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Burgen |
1460 |
10.4 |
4h 10min |
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Märofelli |
1500 |
11.2 |
4h 25min |
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Gstein |
1390 |
12.2 |
4h 40min |
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Zeneggen (IT) |
1370 |
13.2 |
4h 55min |