Prähistorische Höhensiedlung auf dem Kasteltschuggen (Zeneggen)

 

 

Auf dem Kasteltschuggen (1620 m), einem Aussichtspunkt oberhalb Zeneggens, wurden Überreste einer mittel-bronzezeitlichen Höhensiedlung entdeckt. Es ist dies der einzige Fundort im Wallis aus dieser Periode (ca. 1250 vor Christus). Die Bewohner dürften von der Viehzucht gelebt haben. Knochenfunde aus dem Siedlungsgebiet zeigen mehrheitlich Haustiere, kaum Wild. Diverse Funde aus mehreren Ausgrabungen wie Keramik und Bronzeobjekte (Dolch-/Meisselklingen) werden heute im Schweizerischen Landesmuseum (ZH) aufbewahrt. 

 

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Literatur:  

  • David-Elbiali M., „Les influences culturelles en Valais au debut du Bronze final au travers de decouvertes de Zeneggen-Kasteltschuggen", Jahrbuch der Schweiz. Ges. f. Ur- und Frühgeschichte, Bd. 77, 1994, S. 35-52,  (pdf-File 1.6 MB zun Download)

  • Dr. R. Degen: "Zeneggen Kasteltschuggen" in „Das Wallis vor der Geschichte", Sitten Kantonsmuseum, Sept. 1986, S. 298-301 

 


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