Fotogalerie Einweihung neuer Brunnentrog in Alt-Zeneggen (Sonntag 2. November  2003)

 

 

 Walliser Bote "Neuer Brunnentrog für Alt-Zeneggen" vom 7. November  1400 Uhr 2003   

 Im Rahmen einer kleinen aber würdigen Feier segnete Pfarrer Dr. Erwin Jossen am Sonntag von Allerseelen den neuen Brunnentrog im Weiler Alt-Zeneggen.Im Namen der Initianten begrüsste Erich Pfammatter eine schöne Anzahl Interessierter und hiess namentlich Pfarrer Jossen und Gemeindepräsident Fritz Kenzelmann willkommen.Pfammatter stellte den Weiler Alt-Zeneggen einer der schönsten Weiler-kurz vor. Hier öffnet sich der Dorfplatz, und es prägen die sonnenverbrannten Walliser Wohnhäuser mit den chrakteristischen Nutzbauten, wie die Stallscheunen, Stadel und Speicher der Weiler. Ringsum zeigt sich die Neuzeit mit den schönen und gepflegten Ferienhäuser. Pfammatter dankt den Mitinitianten und der Gemeinde, die mit ihren Beiträgen den Brunnentrog mitfinanziert haben. Es gehört zum ehrenden Brauch, dass sich in Zeneggen die Anwohner der Weiler ihren Dorfbrunnen selbst erstellen,erklärte Pfammatter. Man sei dies den Vorfahren auch schuldig, die immer wieder Werke aus Selbsthilfe, wie der Driel und das Backhaus, geschaffen haben. 

 

In diesem Sinne sei auch der neue Brunnentrog entstanden. Er ersetzt in Alt-Zeneggen den altersschwach gewordenen Brunnentrog. Der neu eingeweihte  Brunnentrog ist aus einem Granitblock geschaffen und stiess gleich bei seiner Enthüllung auf gute Kritik. Der Granit stammt aus dem italienischen Formazzatal oder Pomatt, wie die Walser das Tal südseits des Griesspasses nennen.

Auf der Brunnensäule steht stellvertretend für die Schutzheilige des Weilers eine Statue der heiligen Agatha.. Ihr Schutz ist gefragt. Die Katastrophe von 1804 liegt nicht allzu weit in der geschichtlichen Vergangenheit. Damals fielen 40 Firsten dem Brand zum Opfer. Nach der Einsegnung übergab Erich Pfammatter Gemeindepräsident Kenzelmann Fritz den Brunnenschlüssel. Mit diesem symbolischen Akt begann das Brunnenwasser zu fliessen. Fritz Kenzelmann beglückwünschte die Initianten zu ihrer Tat und dankte allen, die das gelungene Gemeindewerk finanziell unterstützten. Bei dieser Gelegenheit vernahmen die Anwesenden, dass Pfarrer Dr. Erwin Jossen im Begriffe ist, eine Chronik über Zeneggen zu verfassen. Ein Apero besiegelte die Einweihung. In der umgebauten Scheune bekamen die Beteiligten ein Raclette offeriert. Zur Freude der Tafelrunde begleitete das Duo Marlies mit Jodel und Gesang das gemütliche Zusammensein                EP/ gtg      

      


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